Kirchenbezirksausschuss

Der Kirchenbezirksausschuss des Kirchenbezirks Neuenstadt

Der Vorsitzende ist Herr Dekan Traugott Mack 

 

Auszug aus der Kirchenbezirksordnung:

Der Kirchenbezirksausschuss besteht aus

  • den beiden Vorsitzenden der Bezirkssynode
  • drei weiteren Bezirkssynodalen, die ein Pfarramt im Bezirk versehen
  • sechs weiteren gewählten oder zugewählten Bezirkssynodalen
  • der Kirchenbezirksrechnerin oder dem Kirchenbezirksrechner

Die Mitglieder, außer den beiden Vorsitzenden und der Kirchenbezirksrechnerin oder dem Kirchenbezirksrechner, werden von der Bezirkssynode spätestens in ihrer zweiten Sitzung für die Dauer ihrer Amtszeit gewählt. Es kann für jedes Mitglied ein Ersatzmitglied gewählt werden.

Zu den Sitzungen des Kirchenbezirksausschusses werden eingeladen und können beratend teilnehmen:

  • die ordentliche Stellvertreterin oder der ordentliche Stellvertreter im Dekanatsamt, sofern sie oder er nicht Mitglied des Kirchenbezirksausschusses ist
  • die Schuldekanin oder der Schuldekan;
  • die oder der Vorsitzende des Diakonischen Bezirksausschusses;
  • eine Vertreterin oder ein Vertreter der Kirchlichen Verwaltungsstelle;
  • ein von der Mitarbeitervertretung beziehungsweise den Mitarbeitervertretungen im Kirchenbezirk gewähltes Mitglied einer Mitarbeitervertretung im Kirchenbezirk zu Tagesordnungspunkten, die die Personal- und Stellenplanung in Kirchengemeinden betreffen, soweit der Kirchenbezirksausschuss im Einzelfall nicht ausdrücklich etwas anderes beschließt.

Die Bezirkssynode kann bestimmen, dass die Landessynodalen des Wahlkreises, zu dem der Kirchenbezirk gehört, zu den Sitzungen des Kirchenbezirksausschusses einzuladen sind und beratend teilnehmen können.

Der Kirchenbezirksausschuss hat insbesondere folgende Aufgaben:

  • er bereitet die Verhandlungen der Bezirkssynode vor, sorgt für die Ausführung ihrer Beschlüsse und besorgt die Geschäfte, solange die Bezirkssynode nicht versammelt ist;
  • er unterstützt die Dekanin oder den Dekan auf deren oder dessen Wunsch in Beilegung von Misshelligkeiten zwischen Geistlichen und Gemeinden
  • er führt die Dienstaufsicht über die vom Kirchenbezirk beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unbeschadet der Verantwortung der oder des Vorsitzenden für deren unmittelbare Beaufsichtigung; durch Verordnung kann für bestimmte Berufsgruppen eine abweichende Regelung getroffen werden
  • er führt den Haushalt des Kirchenbezirks und verwaltet dessen Vermögen sowie die für den Kirchenbezirk bestimmten Stiftungen, soweit nicht vom Stifter eine besondere Verwaltungsbehörde bezeichnet ist
  • er übt in den gesetzlich bestimmten Fällen die Aufsicht über die Vermögensverwaltung der Kirchengemeinden und nimmt die ihm im Rahmen der geltenden Bestimmungen über die Kirchensteuerzuweisung zukommenden Aufgaben wahr
  • er beschließt über Anstellung und Entlassung oder Zurrruhesetzung der haupt- und nebenberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Benehmen mit den beteiligten kirchlichen Werken; diese Aufgaben kann er für bestimmte Personalstellen, wenn sie nicht von hervorgehobener Bedeutung sind, an Zwei oder mehr Personen des Kirchenbezirksausschusses oder der Verwaltung des Kirchenbezirks übertragen, deren Entscheidung einstimmig erfolgen muss; er kann die Entscheidung im Einzelfall an sich ziehen.
  • Über seine Tätigkeit erstattet der Kirchenbezirksausschuss bei dem nächsten ordentlichen Zusammentritt der Bezirkssynode Bericht.

Den Vorsitz im Kirchenbezirksausschuss führt die Dekanin oder der Dekan, Stellvertreterin oder Stellvertreter ist die oder der gewählte Vorsitze der Bezirkssynode.

Der Oberkirchenrat kann auf Antrag des Kirchenbezirksausschusses die Vertretung der ordentlichen Stellvertreterin oder dem ordentlichen Stellvertreter im Dekanatsamt übertragen.

 

  • Der Ausschuss wird von der oder dem Vorsitzenden nach Bedarf einberufen. Er muss einberufen werden, wenn dies ein Drittel seiner Mitglieder beantragt.
  • Zur Beschlussfähigkeit bedarf es der Anwesenheit von mehr als der Hälfte der Ausschussmitglieder.
  • Die Sitzungen des Kirchenbezirksausschusses sind öffentlich. Nichtöffentlich ist zu verhandeln, wenn der Verhandlungsgegenstand der Verschwiegenheit nach § 31 Kirchengemeindeordnung unterliegt. Die oder der Vorsitzende kann in der Tagesordnung bestimmte Gegenstände in die nichtöffentliche Sitzung verweisen. Über Anträge aus der Mitte des Kirchenbezirksausschuss einen Verhandlungsgegenstand entgegen der Tagesordnung in öffentlicher oder nichtöffentlicher Sitzung zu behandeln, wird in nichtöffentlicher Sitzung beraten und entschieden.
  • Der Kirchenbezirksausschuss soll die Gemeindeglieder über seine Arbeit und über die Vorgänge im Kirchenbezirk in angemessener Weise unterrichten.
  • Über die Verhandlungen wird eine Niederschrift (Verhandlungsbuch) geführt. Der Ausschuss kann eine Schriftführerin oder einen Schriftführer bestellen, die oder der nicht Mitglied des Ausschusses zu sein braucht.