Evangelischer Kindergarten Cleversulzbacher Straße 6

Evangelischer Kindergarten

Gartenaktionen im Evang. Kindergarten

   Evang. Kindergarten
   Cleversulzbacherstr. 6
   74196 Neuenstadt a. K.
   Tel.: 07139 / 7175

  
Öffnungszeiten:     Montag bis Freitag 07:30 Uhr bis 15:00 Uhr
Abholzeiten:             halbstündlich ab 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr

Betreuungszeiten:   6,0 Stunden
     7,5 Stunden

Historie

Mit großem Festakt wurde am 15. Oktober 1966 der erste Kindergarten unter der Trägerschaft der ev. Kirchengemeinde Neuenstadt eingeweiht. Als Provisorium dienten damals Räume im alten Gemeindehaus. Für die Bewohner von Neuenstadt war die Einweihung ihres Kindergartens ein großes Ereignis. Stadtkapelle und Kirchenchor umrahmten das Programm. Ein Ausschnitt von der Festrede des damaligen Landrats ist erwähnenswert:
            „...für die Jugend angelegtes Geld trägt Zinsen...“
            „...Kindergärten sind eine Stätte der Bildung...“

1968 beantragten die Erzieherinnen die Fünf-Tage-Woche.
Am 01.01.1969 wurde dieser Antrag in die Tat umgesetzt.
1986 feierten wir mit der Gemeinde unser 20-jähriges Jubiläum. Zu diesem Anlass erhielt der Kindergarten neue Möbel und neue Außenspielgeräte.
1995 wurde der Garten von den Eltern umgestaltet.
Im August 2005, nach fast 40 Jahren Betrieb, waren umfangreiche Umbau- und Renovierungsarbeiten erforderlich. Unser Kindergartenalltag fand während dieser Zeit in den Jugendräumen des Ev. Gemeindehauses statt.
Am 29. Januar 2006 feierten wir die Einweihung. Ein Gottesdienst ging der Schlüsselübergabe und einem Tag der offenen Tür voraus.
Im Oktober folgte dann unser 40-jähriges Jubiläum. Gemeinsam mit der Kirchengemeinde feierten wir ein Gemeindefest mit Familiengottesdienst.
Im Frühjahr 2009 wurde erneut der Außenbereich umgestaltet, sodass wir uns jetzt über einen naturnahen Garten mit Wasserlauf, Seilgarten, Rutsche u.v.m. erfreuen können.

Lage, Raumkonzept und Außengelände
Die Lage unseres zweigruppigen Kindergartens ist zentral: am Rande des Stadt-kerns, umrahmt von alten und neuen Wohnbaugebieten.
Die Innenräume sind in verschiedene variable Bildungs-und Entwicklungsbereiche eingeteilt, die sich an den Bedürfnissen der Kinder und der pädagogischen Ziel-setzung des Fachpersonals orientieren und zu selbständigem Handeln motivieren:
-    Im vorderen Eingangsbereich steht ein „Jahreszeitentisch“, der von Kindern und Erzieherinnen immer wieder neu gestaltet wird.
-    Von dort aus gelangt man in den Flur, mit Kindergarderobe und einer Pinnwand mit Informationen an die Eltern.
Vom Flur gelangt man in die verschiedenen Räumlichkeiten:
-    Einem Atelier mit angrenzendem Werk- bzw. Forscherraum. Darin befinden sich Materialien zum Basteln, Kleben, Malen, Experimentieren, Forschen, Werken.
-    Den „Bewegungsraum“ nutzen wir für die Spiele zur Bewegungskoordination, zum Morgen- und Schlusskreis, Kinderkonferenzen, Feste u. v. m.
-    Die Küche, bis zum Vorbereiten des Mittagessens, als Frühstücksraum.
-    In den „Allerleiraum“ mit integrierter 2. Ebene – im Moment als Puppen- und Leseecke genutzt, einer Bau- und Konstruktionsecke, sowie anderer viel-
seitiger Spielmaterialien.
-    Waschraum mit Kindertoiletten (eine davon Rollstuhlgeeignet), einer  Erwachsenentoilette, sowie Dusch- und Wickelmöglichkeit.
-    Eine kleine Kammer für Reinigungsutensilien.
-    Im kleinen Raum beim hinteren Ein-/Ausgang befindet sich eine Verkleidungs-ecke. Dieser Raum wird ab Kiga-Jahr 2015/16 als Rückzugsraum bzw. Ruhe-raum (Mittagsschlaf) genutzt. Am Fenster befindet sich ein Abdunkelungsrollo.
-    Büro und Mitarbeiterzimmer befindet sich im Obergeschoß des Gebäudes.
-    Zur Aufbewahrung von verschiedenen Materialien und Requisiten sind Kellerräume und 2 Dachkammern vorhanden.
Unsere Räume haben wir 1992 so umkonzipiert, dass wir unsere päd. Arbeit mit „Offenen Gruppen“ verwirklichen können, d. h. die Gestaltung unserer Räumlich-keiten muss variabel bleiben, um jederzeit auf die Bedürfnisse der Kinder zu reagieren. Seit Herbst 2002 haben wir unsere zwei Stammgruppen aufgelöst.

In die Außenbereiche gelangt man entweder durch den Hintereingang oder durch den Bewegungsraum.
Zwei Gärten, die durch einen Fußweg verbunden sind bieten vielseitige Spiel-möglichkeiten. Büsche und Bäume zum Verstecken und Klettern, einen Seilgarten, Rutschbahn, Schaukel, ein Spielhäuschen, eine große Holzeisenbahn, eine Kräuter-spirale zum Riechen und zum Schmecken, einen Apfelbaum und Sträucher mit Früchten.
Jede Spielfläche hat ihren separaten Zugang. Zwei Gartenhäuser stehen zur Aufbewahrung des Außenspielmaterials zur Verfügung.   

Personelle Besetzung
Ab 01. September 2015 arbeiten in unserer Kindertageseinrichtung zwei Vollzeit-kräfte und vier Teilzeitkräfte.
Eine Raumpflegerin sorgt für die tägliche Reinigung.

Voraussichtlicher Tagesablauf
7:30 – 9:00
Uhr Ankommen der Kinder / freies Vesper
9:00 Uhr Morgenkreis im Bewegungsraum
9:30 Uhr verschiedene Angebote, Projekt- oder Ideenarbeit in Klein-/Großgruppen
9:30 Uhr Freispiel in allen freien Räumen und im Garten und freies Vesper bis ca. 11:00 Uhr
Vor dem Mittagessen oder zweitem Vesper: gemeinsamer Kreis im Bewegungs-raum
12:30 Uhr Mittagessen oder zweites Vesper
danach Mittagsruhe, Aufenthalt im Garten, Zusammenkunft in Kleingruppen.
Hierbei werden die Abholzeit und das Bedürfnis des einzelnen Kindes berücksichtigt.
Abholzeiten ab 13:30 Uhr bis 15:00 Uhr, halbstündlich.
Telefonzeiten: von 07:30 Uhr bis 9:00 Uhr und ab 13:00 Uhr sind wir telefonisch für Sie erreichbar. Außerhalb dieser Zeiten können Sie uns gerne eine Nachricht auf den Anrufbeantworter hinterlassen.

Pädagogische Arbeit

  • Wichtige Kriterien unserer pädagogischen Arbeit: gegenseitiges Vertrauen aufbauen – sich angenommen fühlen (Eingewöhnungsphase)
  • Gefühle zeigen und benennen dürfen.
  • Mitspracherecht im täglichen Kindergartenalltag – Verantwortung / Konsequenzen mittragen.(Partizipation)

Bei unserer pädagogischen Planung orientieren wir uns an der Situation, die das Geschehen der Gruppe gerade beeinflusst oder beschäftigt. Aus diesen Beobachtungen heraus bieten wir Angebote bzw. Projekte an. Daraus können wiederum spontane Aktivitäten entstehen, z.B. Museumsbesuch, Theaterbesuche u. v. m.

Wir, als evangelischer Kindergarten haben auch einen religiösen Auftrag. Diesen verstehen wir nicht als einen gesonderten Teil der Erziehung, sondern als wertvolle Hilfestellung für das Erleben, Bewältigen und Bestehen verschiedener Lebenssituationen. Voraussetzung dafür ist grundlegend die Vermittlung einer Erfahrung unbedingten Erwünscht- und Anerkanntseins; vertieft durch bibl. Geschichten, Gebete, Lieder, religiöse Feste und Teilnahme an Gottesdiensten.
Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Musik. 2009 bekamen wir vom deutschen Chorverband die Felixplakette überreicht und 2014 die Carusoplakette. Die Kinder sollen bei uns das Singen und Musizieren im Alltag als selbstver-ständlich erleben. Es fördert die Bewegung, die Sprache, das Gedächtnis, die Konzentration und die Ausdauer. Die Kinder haben freien Zugang zu den Instrumenten.
Doch bei all diesen Aktivitäten steht für uns im Vordergrund, dass es den Kindern und auch uns zur Freude, zur Motivation und vor allen Dingen zur Nachhaltigkeit dient.

Partizipation
„Wenn ich einem Menschen das Recht entziehe mitzuentscheiden, mitzubestimmen, nehme ich ihm die Würde.“ (Verfasser unbekannt – aus eigenem
Aufschrieb der Leitung bei ihrer Weiterbildung zum Sozialmanagement)

Die Kinder gestalten den Alltag in unserer Einrichtung mit.
Das heißt für uns:                                                                                                                                                                        aktive Einmischung – wir nehmen die Kinder ernst, schafft bei den Kindern Anerkennung und Selbstachtung                                                                                                                                                              Anspruch ausdrücken – wir knüpfen da an, wo wir als Erwachsene Erfahrungen der Kinder vermuten.            
 Verantwortungsgefühl – Ideen und Umsetzung werden, gegebenenfalls mit Unterstützung, von den Kindern durchgeführt.                                                                                                                                                             Wirkung erfahren – wir gehen auf Bilder der Kinder ein, indem wir uns auf das Ausdrucksvermögen der Kinder einlassen und hineinbegeben.                                                                                                                                                                                                                                                      
Das ist ein Lernfeld, das von beiden Seiten zu beobachten ist. Hierbei reflektieren wir auch immer wieder unsere eigene Kommunikation.
Ideen und Vorschläge der Eltern greifen wir gerne auf und beratschlagen gemeinsam, ob diese für unsere Einrichtung und unsere pädagogische Arbeit / unser pädagogisches Verständnis umsetzbar sind.
                                                                                                                                                                   
Elternarbeit
- Ohne Eltern geht es nicht –
Elternhaus und Kindergarten tragen gemeinsam Verantwortung für die bestmög-liche Entwicklung und Förderung des Kindes.
Gegenseitiges Vertrauen und Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit und Zusammenarbeit ist Voraussetzung für eine Kindergartenzeit, in der sich ihr Kind wohlfühlen, sich individuell entfalten und mit anderen zu einer Gemeinschaft zusammenwachsen kann. Austausch über den Entwicklungsstand des einzelnen Kindes bieten wir in Elternsprechtagen an.

Beschwerdemöglichkeiten
Jede(r) Mitarbeiter/in kann eine Beschwerde entgegennehmen.                                                                                                                                                                                             Unsere Eltern sind für uns Erziehungspartner.                                                                                                                                                                                                        Kinder und Eltern haben grundsätzlich immer ein Beschwerderecht. Wenn Eltern und Kinder mitwirken sollen, dann schließt das das Recht auf Beschwerde ein.  Wir nehmen jede Beschwerde ernst und gehen dieser sorgfältig nach, auch wenn sie uns spontan nicht einleuchtet und uns die Behandlung unangenehm ist.
Wer sich bei uns beschwert, der macht auch ein Kommunikationsangebot. Hier offenbaren sich auch immer wieder die unterschiedlichen Sichtweisen von Kindern, Eltern und Erzieher/innen. Eine Chance für alle Beteiligten,  sich damit auseinanderzusetzen.

Teamsitzungen
Unser Team trifft sich einmal wöchentlich. Hier wird u. a. unsere pädagogische Planung schriftlich erstellt und reflektiert, Beobachtungen dokumentiert, zu verschiedenen Anlässen Vorbereitungen getroffen, sowie Organisatorisches be-sprochen.
Regelmäßig finden auch Dienstbesprechungen mit dem zuständigen Pfarrer statt. In Zusammenarbeit mit den städt. Kindergärten treffen sich die Leiterinnen ca. alle acht Wochen zu einer Dienstbesprechung im Rathaus.

Kooperation
Ein regelmäßiger Austausch findet mit einem Kooperationslehrer/in von der  Grundschule Neuenstadt statt. Auch mit anderen Institutionen (z.B. Beratungs-
stellen, Jugendamt, Kinderärzte ect.) arbeiten wir ggf. zusammen.


Aktivitäten im Kiga-Jahr
• Erntedankgottesdienst mit der Gemeinde in der ev. Kirche
• Laternenfest mit Kindern / Laternenlauf mit Kindern und Erwachsenen
• Nikolauswanderung zum Nikolaus mit Kindern und Erwachsenen
• Adventsgottesdienst mit der Gemeinde in der ev. Kirche
• Faschingsfeier
• Osterfeier mit Osterbuffet und Osternestsuche
• mit den zukünftigen Schulkindern
    - Schulbesuch in der Grundschule
    - Theater- und oder Museumsbesuch
    - Übernachten im Kiga
• Theaterbesuch in Heilbronn mit den mittleren Kindern
• Sommerfest oder Wanderung mit Erwachsenen und Kinder
• Abschiedsfeier der Schulanfänger mit den verbleibenden Kiga-Kindern
• Die Geburtstage der Kinder werden im Kiga gefeiert. Es wäre schön, wenn Sie               
   für diesen Anlass ein Geburtstagsblatt anfertigen könnten.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    • Geburtstagsbuffet / Osterbuffet – gemeinsames Zubereiten.      
   Die Zutaten bringen die Kinder von Zuhause mit.
• Im 14-tägigen Rhythmus finden für die 4-6 jährigen Kinder Spiele und Übungen
   zur Bewegungskoordination statt. Die Sportkleidung Ihres Kindes wird in dem
   von uns gestellten Turnbeutel aufbewahrt.
• Singen und Musizieren mit Kirchenmusikdirektor Herr Dehn – in der Vor-    
   weihnachtszeit und im Frühjahr mit Eltern und Kindern im Kiga
   
Sonstiges
• Garderobe – jedes Kind hat für seine Kleidung einen bestimmten Platz, der mit einem Symbol gekennzeichnet ist. An diesem Platz hängt sowohl der Turnbeutel als auch eine Stofftasche zur Aufbewahrung der Wechselkleider.            
• Bitte geben sie Ihrem Kind festsitzende Hausschuhe oder Turnschläppchen mit. Bitte beschriften!
Kleidung und Schuhe – sie sollten dem Spieldrang (Regenwetter, Freude am Spritzen, Matschen, Klettern ect.) der Kinder entsprechen. Bringen Sie bitte zu sätzlich eine Matschhose und Gummistiefel mit und versehen Sie diese mit  Namen. Bitte beschriften!
• Jedes Kind bekommt im Kiga eine Malmappe, in die die Werke des Kindes ab gelegt werden und einen Ordner, der die Kindergartenzeit ihres Kindes dokumentiert.       
• Geben Sie ein gesundes, bekömmliches, dem Hunger des Kindes entsprechendes Vesper in einer Kindergartentasche mit. Bitte keine Süßigkeiten!
• Die Getränke – Tee oder Sprudel – besorgt der Kindergarten. Unkostenbeitrag monatl. 2,00 Euro.
• Eltern, die ihr Kind mit einem Kinderfahrzeug in den Kindergarten bringen, müssen ihrerseits für eine geeignete Parkmöglichkeit außerhalb des Kindergartengrundstücks sorgen. Der angrenzende Gehweg darf diesbezüglich je doch nicht genutzt werden.

Bitte parken Sie mit Ihrem Auto nicht direkt vor dem Kindergarten. Parkmöglichkeiten: Lindenplatz oder in einer der Seitenstraßen.


Zu guter letzt:
Wir hoffen, eine schöne und harmonische Kindergartenzeit mit Ihren Kindern und Ihnen verbringen zu können.

Ihr Kindergarten-Team vom Ev. Kindergarten